GEIL-STYLE/ Jurtenbau

Liebe Leute, der Jurtenbauworkshop war echt der Oberknaller! Inzwischen ist die rieeeesige Lichtkuppel drauf und es ist der wahnsinn in der Jurte zu stehen. 25.000 Knoten im Scherengitter, mehrere Kilometer Holz, alles mit so viel Liebe zu einer Geil-Style-Jurte zusammengebaut  Tausend Ideen sprudeln in mir was da noch alles möglich ist und der nächste Workshop IN DER NEUEN JURTE (upcycling- Wir gehen zum Schrott und machen daraus Designer-Stücke) ist schon in Planung. Hier ein paar Fotos und ein GEILER Text, der so ziemlich haargenau beschreibt was da gerade entsteht:

Geil-Style “Mit Stil ist alles erlaubt.”

Der Geil-Style ist personell, materiell, multikulturell: Stahlbetonskelette mit Lehmausfachung. Lehmwände mit Kunststoffkuppeln, Bambusdächer mit Aluplatten, Rutenbündel mit Edelstahlringen, Filz mit Polyesterseilen. Alles ist erlaubt -Hauptsache es hat Stil.

Naturbauen mit dem Image des Free-Wild-Geil, verbunden mit einem “Do it -for the fun of it”, unbeschwert und unbesorgt, die Natur und ihre Produkte als Lustpotenzial begreifen und nutzen und das Bauen selbst zu einem Fest erhöhen, zu einem Gesellschaftsspiel, einem Naturbaufestival, einer Klangbaustelle bis zur Bausportveranstaltung. So wird der Naturbau aus der Strick-Socken-Ecke herauswachsen und auch die Kinder von Merkel und Benetton erreichen. Im neuen Naturbau werden neben eigenem Vermögen afrikanischer Groove, orientalische Improvisationskunst, asiatische Materialverliebtheit und amerikanische easy-build-Techniken mitschwingen. Die positiven Beispiele von Naturbauwerken, sowohl die eigenen als auch die aus anderen Kulturen, sollen helfen, den verfestigten Begriff “Haus” und auch die damit verbundene “Zwangsvorstellung” zu brechen. So eröffnet sich uns ein Raum unerschöpflicher Struktureller Möglichkeiten. Mit den neuen/alten Materialien werden Ideen wie Märkte oder Bazarstrukturen sinnvoll. Bühnen, Baldachine, Lauben, Laubengänge, Arkaden, Pergolen und Pavillions, Schattendächer oder Schlafstätten, Liebeslauben und Kinderspielhäuser, Hängebetten und -Brücken, Dampfbäder oder Schwitzhütten, Meditationspyramiden und Wintergärten, Aussichtstürme und Sternwarten, Kuppeln und Höhlen, Pilze und Schirme, Wandelgänge, Irrgärten und Labyrinthe, wachsende Türme und hängende Gärten, luftige Hüllen und Zelte und viele andere unvorstellbare Anliegen und Anlagen als Ausgleich und Kontrast zum Alltagsleben… als spielerische Aneignung der Fähigkeiten zur Umgestaltung. (Aus dem Buch „Tipis, Jurten, schwarze Zelte“)DSC_0356 DSC_0374 DSC_0378 DSC_0392 DSC_0400 DSC_0401 DSC_0403 DSC_0405 DSC_0406 (2) DSC_0414 DSC_0418 (2) DSC_0418 DSC_0424 DSC_0426 DSC_0427 DSC_0428 DSC_0430 DSC_0432 DSC_0434 (2) DSC_0436 (2) DSC_0438 DSC_0440 (2) DSC_0440 IMG_2800 IMG_2802 IMG_2816 IMG_2821 IMG_2823 IMG_2825 IMG_2827 IMG_2828 IMG_2831 IMG_2835 IMG_2837

Vielen Dank noch mal an Leoni Erdnuss Eliza Azile Finn-Jonathan Heimbach Joey Schmalwasser Funkenflieger Michael Rimkus Emil Funkenflieger Fabian Poppe Theresa, Ingo, Norbert, Jonny, Gabriela, Hans, Matteo, Jan Funkenflieger Julika Poerschke Elke Mio, Livia Hyronimus und alle anderen, die ich jetzt vergessen habe!

Kommentar (1) Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo ihr Gmünder Funkenflieger!
    Habe gestern über euer Jurtenprojekt von einer Freundin gehört. Wie toll ist denn das: über den Dächern von Gmünd…… :o))
    Ich denke wir haben eine Menge zu teilen. Ich bin zwar schon ein „Oldie“, aber die brauchts auch ganz dringend. Diejenigen, die im Rentenstatus hinter ihrem Fernseher
    versauern, kann die neue Erde nicht gebrauchen!
    ich freu mich über eine Nachricht von euch.
    christiane

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